Optimales Thermomanagement –fahrversuchstauglicher Differenzdrucksensor liefert präzise Daten zu komplexen Kreisläufen in Kühlsystemen

Auch in modernen Hybrid- oder Elektrofahrzeugen fällt Wärme als Abfallprodukt an, bzw. es werden Wärme und Kälte benötigt, um die Leistungselektronik, den Fahrantrieb, die Batterie und auch den Fahrgastraum mit der jeweils optimalen Temperatur zu versorgen.

Um diese umfangreichen Aufgaben des Kühlsystems zu koordinieren, ist ein aufwendiges und komplexes Thermomanagementsystem erforderlich.

Durch die Vielzahl der Aufgaben sind hier entsprechend viele Komponenten involviert. Die Schwierigkeit ist, dass an jeder beteiligten Komponente und dem Leitungssystem diverse Druckabfälle auftreten. Um die Effizienz hochzuhalten, wird das Kühlsystem jedoch mit einem möglichst kleinen Systemdruck betrieben, was wiederum zur Folge hat, dass jeder Druckabfall dieses System stört.

Mittels aufwendiger CFD-Simulationen wird das Thermomanagement eines Fahrzeuges ausgelegt. Diese Auslegung beruht auf Herstellerangeben der einzelnen im Thermomanagement eingebauten Komponenten, wie Kühler, Leistungselektronik, Motoren und viele mehr.

Um alle Komponenten und Leitungen in Bezug auf ihren Einfluss im Kühlsystem genau untersuchen zu können, hat DDM einen fahrversuchstauglichen Differenzdrucksensor entwickelt.

Der PV 2722 ist kompakt, beidseitig medienresistent und temperaturkompensiert, so dass er im Temperaturbereich von -40°C bis +125°C an nahezu jeder Stelle im Fahrzeug und Prüfstand einsetzbar ist.