DDM Sensors entwickelt und fertigt Drucksensoren für Laboranwendungen, in denen Bauraum, Signalstabilität und reproduzierbare Messergebnisse zusammenkommen müssen. Kompakte Bauformen, passende medienberührende Materialien und eine saubere elektrische Integration sind dafür entscheidend. Genau darauf sind unsere miniaturisierten Drucksensoren ausgelegt.
Wie Drucksensoren für die Labortechnik funktionieren
Drucksensoren in Laboranwendungen erfassen den anliegenden Druck als Relativdruck, Absolutdruck oder Differenzdruck und geben das Signal als Spannung oder Strom aus. Je nach Ausführung stehen bei DDM Sensors unter anderem 0 bis 5 V, 1 bis 6 V, 0 bis 10 V, 0,5 bis 4,5 V sowie 4 bis 20 mA zur Verfügung. Für enge Einbauräume sind kompakte Sensoren mit kleinen Prozessanschlüssen besonders geeignet, weil sie sich direkt in Analyse- und Dosierstrecken integrieren lassen.
Für Anwendungen über einen großen Temperaturbereich ist das Gesamtfehlerband (TEB) eine entscheidende Kenngröße. Es berücksichtigt neben der Genauigkeit unter anderem Nichtlinearität, Hysterese, Abgleichtoleranzen von Nullpunkt und Endwert sowie Temperatureinflüsse und beschreibt damit die zu erwartende Messabweichung über den spezifizierten Temperaturbereich. Bei Anwendungen unter konstanten Bedingungen, beispielsweise bei Raumtemperatur, steht dagegen die Genauigkeit des Sensors stärker im Vordergrund.
Auswahl des richtigen Sensors für Laboranwendungen
Die Auswahl eines passenden Drucksensors für die Labortechnik hängt vor allem von Messbereich, Medium, Temperatur und mechanischer Integration ab. In HPLC-, Mikrofluidik- oder Analysesystemen sind häufig kleine Messbereiche und kompakte Prozessanschlüsse gefragt. Bei wechselnden Medien oder aggressiven Substanzen zählen die medienberührenden Werkstoffe und die Beständigkeit der Sensorik.
Für kompakte Laboranwendungen eignen sich insbesondere die Baureihen PV15 und PV22. Die PV15 ist bereits ab 0 bis 2 bar Absolutdruck sowie 1 bis 1 bar Relativdruck verfügbar. Für besonders kleine Druckbereiche bietet die PV22 Messbereiche ab 0 bis 250 mbar Absolutdruck beziehungsweise 0 bis 100 mbar Relativdruck. Je nach Ausführung können beide Baureihen über einen weiten Temperaturbereich von −40 °C bis +150 °C temperaturkompensiert messen. Die medienberührten Teile bestehen aus Edelstahl 1.4404 und 1.4435 und sind dichtungslos verschweißt.
Relevante Messmethoden und Technologien
Für die Labortechnik sind vor allem kompakte Druckmessumformer mit stabilen elektrischen Ausgangssignalen relevant. Analoge Spannungssignale lassen sich direkt in Auswerteelektronik, Steuerungen und Prüfstände integrieren. Der 0,5 bis 4,5 V-Ausgang der PV-15H ist für kompakte Systeme, während die PV-22-Baureihe mit 0 bis 5 V, 1 bis 6 V oder 0 bis 10 V flexible Integrationsmöglichkeiten bietet.
Bei Laboranwendungen mit begrenztem Bauraum ist die mechanische Integration des Drucksensors besonders wichtig. Für die Baureihen PV15 und PV22 stehen verschiedene kompakte Prozessanschlüsse zur Verfügung, darunter M6x1, M8x1, M10x1, M14x1,5, 7/16-20 UNF, G1/4 außen und Rectus 21. Darüber hinaus realisiert DDM Sensors kundenspezifische Druckanschlüsse, um die Sensoren optimal an bestehende Geräte, Prüfstände und individuelle Prozessstrecken anzupassen.
Anwendungsbereiche
Chromatographie, HPLC und Gaschromatographie
In chromatographischen Systemen sind stabile Druckwerte und eine kompakte Bauform entscheidend. Drucksensoren für die Labortechnik müssen sich in Pumpenmodule, Messstrecken und Überwachungseinheiten integrieren lassen, ohne den Strömungsweg unnötig zu beeinflussen. Dafür eignen sich miniaturisierte Sensoren mit kleinen Prozessanschlüssen und stabilen Ausgangssignalen.
Mikrofluidik und Lab-on-a-Chip-Systeme
Mikrofluidische Systeme stellen hohe Anforderungen an Bauraum, Druckauflösung und Prozessintegration. Hier sind kompakte Sensoren mit kleinen Messbereichen und präziser Signalverarbeitung relevant, da bereits geringe Druckänderungen die Funktion des Systems beeinflussen können. Die miniaturisierten Drucksensoren von DDM Sensors unterstützen diese Anwendungen durch kleine Bauformen und passende elektrische Schnittstellen.
Dosier- und Analysesysteme, Bioreaktoren und Prüfstände
In Dosier- und Analysesystemen, Bioreaktoren, Fermentern sowie Prüfständen und Kalibriergeräten kommt es auf reproduzierbare Druckmessung und langfristig stabile Signale an. Gerade bei Laboraufbauten mit wechselnden Medien oder häufigen Umbauten ist eine robuste Sensorintegration wichtig. Für diese Umgebungen bieten sich die PV-15- und PV-22-Baureihen an, da sie kompakte Abmessungen mit praxisgerechten Messbereichen verbinden.
DDM Sensors als Partner
DDM Sensors ist auf miniaturisierte Drucksensoren und kundenspezifische Lösungen für technische Anwendungen spezialisiert. Für die Labortechnik bedeutet das: Sensoren können auf den benötigten Messbereich, die mechanische Schnittstelle und die elektrische Ausführung abgestimmt werden. So lassen sich Laborgeräte, Prüfstände und Analyseplattformen mit einer passenden Sensorlösung ausstatten, statt Kompromisse bei Bauraum oder Signalqualität einzugehen.
Neben Standardsensoren unterstützen wir auch projektspezifische Anpassungen, wenn ein Laboraufbau besondere Anforderungen an Anschluss, Geometrie oder Signalart stellt. Das ist vor allem dann relevant, wenn Sensoren in bestehende Gerätearchitekturen integriert oder für OEM-Anwendungen ausgelegt werden sollen.
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Sie suchen Drucksensoren für die Labortechnik, die sich technisch sauber in Ihre Anwendung integrieren lassen? Sprechen Sie mit DDM Sensors über den passenden Messbereich, die geeignete Baureihe und die optimale Anschlussausführung für Ihr System. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl von Drucksensoren für Laboranwendungen, HPLC, Mikrofluidik und Prüfstände.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Miniatur-Drucksensoren für die Labortechnik
Welche Druckbereiche sind für Laboranwendungen mit DDM Sensors verfügbar?
Für Laboranwendungen stehen unter anderem die PV-15H mit (-1) 0…2,5 bar bis (-1) 0…150 bar sowie 0…2,5 bar bis 0…150 bar und die PV-22-Baureihe mit 100 mbar bis 150 bar zur Verfügung. Je nach Anwendung sind auch bidirektionale Messbereiche möglich. Damit lassen sich sowohl kleine Differenz- und Überwachungsaufgaben als auch höhere Prozessdrücke abdecken.
Welche Ausgangssignale sind für Drucksensoren in der Labortechnik sinnvoll?
Für die Labortechnik sind analoge Spannungssignale besonders verbreitet, weil sie sich einfach in Auswerteelektronik und Steuerungen integrieren lassen. Bei DDM Sensors stehen je nach Baureihe 0 bis 5 V, 1 bis 6 V, 0 bis 10 V sowie 0,5 bis 4,5 V zur Verfügung. Für Anwendungen mit höherer Störsicherheit ist auch 4 bis 20 mA eine geeignete Option.
Welche Baureihen eignen sich besonders für kompakte Laboraufbauten?
Für kompakte Laboraufbauten sind vor allem die PV-15H und die PV-22-Familie relevant. Die PV-15H bietet kleine Prozessanschlüsse mit M6x1 und M8x1, während die PV-22-Varianten zusätzliche Anschlussoptionen wie M10x1, M14x1,5, 7/16-20 UNF, G1/4 außen und Rectus 21 bieten. Dadurch lassen sich die Sensoren flexibel in enge Geräte- und Prüfstandskonzepte integrieren.
