Miniaturisierte Drucksensoren für die präzise Prozessüberwachung

Drucksensoren für die Prozessüberwachung müssen präzise messen und unter wechselnden Druck- und Temperaturbedingungen stabile Signale liefern. DDM Sensors entwickelt dafür miniaturisierte Drucksensoren und Differenzdrucksensoren für kompakte Einbauräume, dynamische Prozesse und industrielle Serienanwendungen. Im Fokus stehen temperaturkompensierte Messung und analoge Ausgangssignale für die direkte Integration in Steuerungs- und Auswertesysteme.

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DE: Vier Drucksensoren mit Edelstahlgehäusen und Kabeln, neben einem Streichholz zum Größenvergleich.
EN: Four pressure sensors with stainless steel housings and cables, shown next to a match for size comparison.
FR: Quatre capteurs de pression avec boîtiers en acier inoxydable et câbles, à côté d’une allumette pour comparer les tailles.

DDM Sensors unterstützt technische Entscheider bei der Auswahl von Drucksensoren für die Prozessüberwachung, wenn Bauraum, Signalstabilität und Schnittstellen zusammenpassen müssen. Für anspruchsvolle Anwendungen kommen unter anderem PV-10, PV-15, PV-22, PV-25 sowie PX-22 und PX-25 zum Einsatz – je nach Auslegung für kompakte Einbausituationen und robuste Signalübertragung.

Je nach Baureihe stehen Spannungs- oder Stromausgänge zur Verfügung, etwa 0,5 bis 4,5 VDC, 1 bis 6 VDC, 0 bis 10 VDC oder 4 bis 20 mA. So lassen sich die Sensoren in bestehende Automatisierungsumgebungen einbinden und als Regel-, Überwachungs- oder Zustandsgröße nutzen.

Wie Drucksensoren für die Prozessüberwachung funktionieren

Drucksensoren für die Prozessüberwachung erfassen den anliegenden Druck als elektrisches Signal für Steuerung, Regelung oder Zustandsüberwachung. Entscheidend ist dabei nicht nur der Messbereich, sondern auch das Verhalten über Temperatur, Lastwechsel und Langzeitbetrieb.

Für anspruchsvolle Prozessumgebungen ist das Gesamtfehlerband über den Arbeitstemperaturbereich relevant. Es berücksichtigt Nichtlinearität, Hysterese, Abgleichtoleranz von Nullpunkt und Endwert sowie Temperatureinflüsse. Gerade in dynamischen Anlagen ist das aussagekräftiger als eine reine Raumtemperaturangabe.

Bei Differenzdrucksensoren wird nicht der absolute Druck, sondern die Druckdifferenz zwischen zwei Messpunkten erfasst. Das ist besonders bei Filterüberwachung, Durchflussmessung und Zustandsdiagnose sinnvoll.

Maßgeschneiderte Drucksensoren für die Prozessüberwachung

DDM Sensors entwickelt neben Standardsensoren auch kundenspezifische Lösungen für die Prozessüberwachung. Dazu gehören mechanische Anpassungen an Gehäuse und Prozessanschluss ebenso wie elektrische Modifikationen an Stecker, Ausgangssignal oder Signalcharakteristik.

Für die Integration in bestehende Anlagen sind vor allem folgende Anpassungen relevant:

  • Angepasste Messbereiche für den relevanten Arbeitsdruck
  • Kompakte Bauformen für enge Einbauräume
  • Prozessanschlüsse passend zur vorhandenen Verschraubung
  • Analoge Ausgangssignale für direkte SPS- oder Steuerungsanbindung
  • Temperaturkompensierte Ausführungen für wechselnde Umgebungsbedingungen

So lassen sich Sensoren auswählen, die nicht nur den Druck erfassen, sondern auch zur mechanischen und elektrischen Architektur der Anlage passen.

Relevante Messmethoden und Technologien

Für die Prozessüberwachung kommen bei DDM Sensors vor allem miniaturisierte Drucksensoren und Differenzdrucksensoren zum Einsatz. Miniaturisierte Sensoren sind sinnvoll, wenn der Einbauraum begrenzt ist oder Messstellen direkt in kompakte Baugruppen integriert werden müssen. Differenzdrucksensoren eignen sich für Anwendungen, bei denen der Druckverlust zwischen zwei Punkten die eigentliche Information liefert.

Wichtige technische Merkmale sind:

  • Temperaturbereich bis −40 °C bis +150 °C bei ausgewählten Baureihen
  • Analoge Ausgangssignale wie 0,5 bis 4,5 V, 1 bis 6 V, 0 bis 10 V oder 4 bis 20 mA
  • Bidirektionale Messbereiche bei ausgewählten Drucksensoren
  • Varianten für Relativdruck, Absolutdruck und Differenzdruck

Für Differenzdruckaufgaben stehen die Baureihen PV2722 und PX2722 zur Verfügung. Für kompakte Einbausituationen eignen sich unter anderem PV22 und PX22. Bei besonders beengten Einbauräumen können die miniaturisierten Baureihen PV10 und PV15 eingesetzt werden. PV25 und PX25 sind insbesondere für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Signalqualität ausgelegt.

Anwendungsbereiche

Hydraulik- und Pneumatiksysteme

In hydraulischen und pneumatischen Systemen dienen Drucksensoren für die Prozessüberwachung der Regelung, Zustandskontrolle und Absicherung von Betriebsdrücken. Typische Messstellen sind Saugdruck, Förderdruck und Druckverhältnisse zwischen einzelnen Stufen.

Für ortsgebundene hydraulische Systeme eignen sich PV25 und PX25, wenn stabile Signale für geschlossene Regelkreise benötigt werden. In kompakten oder mobilen Anwendungen kommen häufig PV22 oder PX22 zum Einsatz, wenn kleiner Bauraum und ein weiter Temperaturbereich gefordert sind.

Filterüberwachung

Bei der Filterüberwachung wird der Druckabfall über dem Filterelement ausgewertet, um den Verschmutzungsgrad oder den Füllgrad der Filterkartusche zu beurteilen. Dafür sind Differenzdrucksensoren besonders geeignet, weil sie die relevante Druckdifferenz direkt erfassen.

PV2722 und PX2722 sind dafür eine passende Lösung, wenn eine bauraumoptimierte Ausführung mit hoher Messstabilität benötigt wird. Je nach Systemarchitektur stehen Strom- und Spannungsausgänge zur Verfügung.

Pumpen- und Kompressorensteuerung

In Pumpen- und Kompressorenanwendungen übernehmen Drucksensoren für die Prozessüberwachung eine zentrale Rolle bei Regelung und Schutzfunktion. Sie erfassen Druckänderungen, um Über- und Unterdruckzustände sowie Veränderungen im Betriebsverhalten zu erkennen.

Für diese Anwendungen sind robuste, vollverschweißte Edelstahlkonstruktionen mit temperaturkompensierter Messung besonders relevant. Je nach Einbausituation können PV22 oder PX22 eingesetzt werden; bei beengten Einbauräumen bieten sich PV15 oder PX25 an, bei höheren Anforderungen an die Signalübertragung auch 4 bis 20 mA.

Anlagen- und Maschinenbau

Im Anlagen- und Maschinenbau werden Drucksensoren für die Prozessüberwachung in hydraulischen Achsen, Spannsystemen, Kühl- und Schmierkreisläufen sowie in Dosier- und Abfüllsystemen eingesetzt. Hier kommt es auf reproduzierbare Messwerte, kompakte Bauformen und eine saubere elektrische Integration an.

DDM Sensors unterstützt bei der Auslegung des Messbereichs, damit der relevante Arbeitsdruck mit ausreichender Auflösung erfasst wird. Für Standardanwendungen sind PV22 und PX22 geeignet, während PV15 bei besonders kleinen Einbauräumen Vorteile bietet.

Prüfstandstechnik

In der Prüfstandstechnik stehen schnelle Druckwechsel, thermische Belastung und reproduzierbare Messergebnisse im Vordergrund. Drucksensoren für die Prozessüberwachung müssen hier über den gesamten Temperaturbereich stabil arbeiten und dürfen nicht nur bei Raumtemperatur spezifiziert sein.

Für Prüfstände kommen je nach Medium und Temperaturprofil unter anderem PV15H oder PV25H in Betracht. Wichtig sind dabei ein kompakter Aufbau, temperaturkompensierte Messung und ein stabiles Ausgangssignal für die Auswertung in Prüfstandssteuerungen und Datenerfassungssystemen.

Prozesstechnik in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie

In der Lebensmittel- und Pharmaindustrie werden Drucksensoren für die Prozessüberwachung in Filtrations-, Dosier-, Abfüll- und Reinigungsprozessen eingesetzt. Hier sind korrosionsbeständige Werkstoffe, eine dichtungsfreie Konstruktion und eine zuverlässige Signalübertragung entscheidend.

Für flüssige Medien oder Gase eignen sich je nach Anforderung beispielsweise PV22 oder PX25. Die Sensoren lassen sich in bestehende Steuerungssysteme integrieren und unterstützen die kontinuierliche Überwachung von Prozessdrücken in sensiblen Produktionsumgebungen.

DDM Sensors als Partner

DDM Sensors versteht sich als Entwicklungspartner für Drucksensoren für die Prozessüberwachung, wenn Standardlösungen mechanisch oder elektrisch angepasst werden müssen. Neben dem Standardsortiment sind kundenspezifische Ausführungen möglich, die auf Bauraum, Anschlussbild und Signalanforderung abgestimmt werden.

Für technische Projekte ist besonders relevant, dass DDM Sensors die Auslegung gemeinsam mit dem Anwender begleiten kann. Das betrifft die Auswahl des Messbereichs ebenso wie die Abstimmung von Temperaturbereich, Ausgangssignal und Prozessanschluss.

Jetzt beraten lassen

Wenn Sie Drucksensoren für die Prozessüberwachung für eine konkrete Anlage, Maschine oder Prüfstandsapplikation suchen, unterstützt DDM Sensors bei der technischen Auswahl. Sprechen Sie mit den Ingenieuren über Messbereich, Schnittstelle und Einbausituation, um eine passende Lösung für Ihre Anwendung zu definieren.

FAQ – Drucksensoren für die Prozessüberwachung

Welche Drucksensoren eignen sich für kompakte Einbauräume in der Prozessüberwachung?

Für kompakte Einbauräume sind miniaturisierte Baureihen wie PV15, PV22 oder PX22 geeignet. Sie verbinden kleine Bauformen mit industrietauglichen Messbereichen und analogen Ausgangssignalen.

Wann ist ein Differenzdrucksensor sinnvoll?

Ein Differenzdrucksensor ist sinnvoll, wenn nicht der absolute Druck, sondern der Druckunterschied zwischen zwei Messpunkten ausgewertet werden soll. Das ist besonders bei Filterüberwachung, Strömungsüberwachung und Zustandsdiagnose relevant.

Welche Ausgangssignale stehen für Drucksensoren in der Prozessüberwachung zur Verfügung?

Je nach Baureihe stehen Spannungs- und Stromausgänge zur Verfügung, etwa 0 bis 5 V, 1 bis 6 V, 0 bis 10 V, 0,5 bis 4,5 V oder 4 bis 20 mA. Für industrielle Umgebungen ist 4 bis 20 mA besonders robust.